Archiv der Kategorie: Reiseberichte

Arctic Circle Trail ACT 2013

Arctic Circle Trail – ganz schön einsam

Fernwanderwege gibt es viele, Gründe diesen oder jenen zu gehen noch viel mehr.
Der Zeitrahmen von gut zwei Wochen, das Erleben neuer Landschaften, die Flucht vor Hektik und Stress, das Besinnen auf das Wesentliche, die Einsamkeit, das Aufsichalleinegestelltsein, um nur einige zu nennen, bildeten den Rahmen unserer Wahl. Arctic Circle Trail ACT 2013 weiterlesen

180km Trekking in Grönland – Die Ausrüstung Teil 4 Resümee

Gut oder schlecht – notwendig oder nutzlos?

Nach genau 160km (von Kelly Ville Forschungsstation bis Sisimiut Vanderhjem) teilweise sehr schwieriger Wegstrecke bei meistens sonnigem aber kaltem Wetter (nach 2 Monaten ohne Regen mit weniger Sumpf und vorangegangenen Frostnächten fast ohne Mücken) können wir ein abschließendes Fazit über die ausgewählte Ausrüstung ziehen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zu anderen Jahreszeiten bzw. Wetterbedingungen völlig andere Ausrüstung auszuwählen und zu bewerten wäre!
Unsere Rucksäcke haben wir „endgepackt“ in Kangerlussuaq gewogen: 22kg und 23kg. 180km Trekking in Grönland – Die Ausrüstung Teil 4 Resümee weiterlesen

180km Trekking in Grönland – Die Ausrüstung Teil 3

In Teil 1 der Ausrüstungsübersicht haben wir die Bekleidung und das Schuhwerk genauer unter die Lupe genommen.

Teil 2 befasste sich mit dem Equipment und der Verpflegung für den Arctic Circle Trail.

Der vorliegende Teil 3 geht nun auf die Reiseapotheke, Navigation/Kommunikation und weiteren Ausrüstungsgegentänden und schließt unsere Ausrüstungsübersicht für den Arcitc Circle Trail vorerst ab. Sobald wir die Fernwanderung heil überstanden und zurück sind werden wir ausführlich und mit Bildern berichten. 180km Trekking in Grönland – Die Ausrüstung Teil 3 weiterlesen

180km Trekking in Grönland – Die Ausrüstung Teil 2

Wir haben, basierend auf einer Tour mit 2 Personen im August, entsprechend dem zu erwartenden Klima, Vieles zusammengestellt und berechnet und wollen das nun als einen Ausrüstungsratgeber mit allgemeinen Infos, kompletter Packliste und Tipps für alle Trekking-Fans und Fernwanderweg-Geher teilen. 180km Trekking in Grönland – Die Ausrüstung Teil 2 weiterlesen

180km Trekking in Grönland – Die Ausrüstung Teil 1

Viele unserer Kunden sind trekking- und wanderbegeistert; laufen Fernwanderwege wie den Kungsleden in Nordschweden, den Jakobsweg in Spanien, den John Muir Trail in Kalifornien oder den Otter Trail in Südafrika.

Wir haben uns für den noch nicht so häufig begangenen 180km langen Arctic Circle Trail (ACT) in Grönland entschieden, der ohne Versorgungsmöglichkeiten – Wasser ausgenommen – von der Siedlung Kangerlussuaq bis zum Städtchen Sisimiut an der Davis Straße führt. 180km Trekking in Grönland – Die Ausrüstung Teil 1 weiterlesen

Verschollen in der Sahara

Suchflug in Algerien und Mali 1982

Anfang 1982, die Zeitungen im Süden Deutschlands, die Tagesschau berichteten, dass ein dt. Ehepaar, Mitarbeiter des Bayr. Rundfunks, in der Sahara vermisst wird. Viele Fernreisende beteiligten sich über Wochen an der Suche, verteilten Flugblätter in Oasen, in Genua und Marseille. Ergebnislos.

Die Familie beschloss, einen Suchflug zu organisieren, der an Hand der vorliegenden sehr spärlichen Informationen den Verbleib der Eheleute klären soll. Wirkliche Informationen gab es nur sehr wenige, die letzten Berichte über Begegnungen mit anderen Reisenden nannten die Gebiete zwischen Tessalit in Nord-Mali und Bordj Mokhta in Süd-Algerien.
Das Ehepaar war, wie man annahm, auf der Rückreise von Mali in Richtung Tunis unterwegs.

Dank der Mithilfe von Herrn Staatsminister Hans-Jürgen Wischnewski konnte die Familie einen „Search- and Rescue-Flight“ organisieren, der das freie Fliegen und Suchen in Algerien und Mali ermöglichte, die beteiligten Länder zur Hilfe anhielt sowie Start- und Landeerlaubnis pauschal und gebührenfrei ermöglichte. Natürlich war die Deutsche Botschaft in Algier über das Auswärtige Amt eingebunden, die das Informations- und Genehmigungszentrum und für den Transfer zum und vom Flughafen zuständig sein sollte. Auch die für den Überflug des Mittelmeers obligatorische Seenot-Rettungsinsel sollte dort zwischengelagert werden.

Anfang März erreichte mich ein Anruf von Klaus Därr aus München, mit der Frage, ob ich diesen Suchflug begleiten würde. Die Aufgabe klang sehr einfach: Auf Grund unserer jahrelangen Sahara-Reiseerfahrung sollte ich für den Kontakt zu Behörden, Militär, Polizei zuständig sein, aus der Luft einen geeigneten Platz für einen Basis-Start- und Landeplatz zwischen den Dünen ausfindig machen, also Bodenbeschaffenheit, Tragfähigkeit usw. beurteilen, die Suchgebiete nach den hoffentlich noch eingehenden Informationen festlegen, bei technischen Problemen helfen und den Funkverkehr mit der Bodenstation in Bayern aufrechterhalten. Das klang zu Hause noch nach einer nicht so schwierigen aber interessanten Angelegenheit….

Suchflug Verschollen in der Sahara München-Riem 19. März 1982
Pilot Helmut Henfling, Co-Pilot Fritz Wallner, Horst, der Bruder der Verschollenen, Bernd Woick vor der Cessna 210 D-EHAT in München Riem

Bereits am 19. März 1982 trafen wir uns in München-Riem auf dem Flugplatz an der Cessna 210 mit dem Rufzeichen D-EHAT, ausgerüstet mit Longrange-Tanks, Blindflug-Instrumenten und einem speziellen von Dornier eingebauten KW-Funkgerät, mit dem der Kontakt aufrechterhalten werden sollte.

Wir – das war Horst, der Bruder der Vermissten, Helmut Henfling, ein erfahrener Busch-Pilot und Eigner der Cessna, Fritz Wallner, Betreiber einer Mercedes-Oldtimer-Werkstatt als Co-Pilot und eben ich selbst, Bernd Woick, Besitzer eines kurz zuvor gegründeten Expeditionsausrüster-Geschäfts.

Einmal Volltanken und Start!

Um 9 Uhr morgens rollten wir los – die winzigen Rädchen wackelten und zitterten über den Beton, das dünne Röhrchen, das die Piloten Fahrgestell nannten, flatterte mit meinen Nerven um die Wette. Inzwischen fand ich die Idee, in den Dünengebieten nach einem Landeplatz suchen zu dürfen als total daneben.

Unsere Route führte uns durch viele Alpentäler, über den Lago Maggiore und Ajaccio, wo wir die Radarüberwachung verließen und unsere (unerlaubte) Flughöhe von über 6.000m erklommen. Dafür gab es zwei Gründe, die längere Segelzeit zu einem rettenden Schiff falls der Motor ausfallen sollte und der geringere Spritverbrauch. Dafür hatten wir unglaubliche Kopfschmerzen, es war uns schlecht und wir schwankten zwischen Einschlafen und akutem Luftschnappen müssen. Nur Helmut, unser Pilot war scheinbar topfit?

Suchflug Verschollen in der Sahara
In über 6.000m Höhe im Direktflug von München nach Algier.

6 Stunden und 15 Minuten später landeten wir sicher in Algier – mit 15 Litern Sprit in den Tanks. Mit dem Taxi ging es direkt zur Botschaft. Wir kamen uns dort vor, wie Bettler beim Versuch einen Bankkredit zu bekommen. Nichts war vorbereitet, keine Papiere standen zur Verfügung, keine Genehmigungen. Ansonsten waren Mitarbeiter mit der Pflege der Botschaftslimousine beschäftigt.

Suchflug Verschollen in der Sahara Algier Goethe Institut
Vor unserer Not-Unterkunft im Goethe-Institut in Algier

Im nebenan liegenden Goethe-Institut konnten wir übernachten, um am nächsten Morgen nach unseren Papieren zu fragen – vergeblich. Da unser nächster Flugplatz, In Salah nur bis 17.00 angeflogen werden konnte, war weiteres Warten nicht möglich. Man versprach uns aber, die fehlenden Genehmigungen an die jeweiligen örtlichen Stellen weiterzuleiten.
Inzwischen war es zu spät für In Salah, wir flogen nur bis El Golea.

Suchflug-Verschollen in der Sahara. Anflug auf El Golea.
Anflug auf den Flugplatz von El Golea.
Suchflug Verschollen in der Sahara. El Golea
Intensive Routenvorbereitung vor dem Abflug nach Tamanrasset.

Am Sonntag, den 21.3. erreichten wir problemlos Tamanrasset und fuhren mit dem Taxi in die Stadt zum Hotel Tahat. Von dort aus besorgten wir von Schweizer Afrikareisenden fünf 20L-WM Kanister für unser späteres Benzindepot. Aus Gewichtsgründen blieb meine Spiegelreflexausrüstung zurück, fotografiert wurde jetzt mit der Minox 35.

Suchflug Verschollen in der Sahara - In Salah
Traumhafter Blick auf die Wüstenoase In Salah, Algerien
Suchflug Verschollen in der Sahara Tamanrasset Flughafen
Anflug auf den Flughafen Tamanrasset, Hoggarpiste im Vordergrund

Am nächsten Tag hieß es volltanken! Und dazu 160 Liter in die inzwischen 8 Kanister.
Wohin mit den Kanistern? Sie lagen unter den Füßen, zwischen den Sitzen und auf dem Schoß! Wer hat da Sicherheitsbedenken?

Die 1377m Höhe des Flughafens und der viele Sprit waren wohl doch etwas viel für die Cessna – wir hatten nach 15 Minuten Flug gerade 20m an Höhe gewonnen – als es versengt roch. Unsere beiden Piloten waren sehr, sehr schweigsam, die Temperaturanzeige der Zylinderköpfe kletterte unaufhaltsam weit über die rote Marke hinaus. Nur mit überfettetem Gemisch konnte erstmal die Höhe gehalten werden, währenddessen sorgte das verringerte Gewicht für Entlastung und wir stiegen auf ca. 2500m über Grund, Richtung Bordj Mokthar, der algerischen Grenzstation.

Suchflug Verschollen in der Sahara Bordj Mokhtar
Auf der Suche nach einer geeigneten Fläche zum Landen bei der Grenzstation Bordj Mokhtar

Hier wollten wir unser Benzindepot anlegen und meine Hauptaufgabe, einen sicheren Landeplatz aus der Luft zu suchen, von dem aus wir auch wieder starten können müssen, entwickelte sich zum längeren Alptraum.

Helmut und Fritz meinten zu mir, dass es langsam Zeit wäre für eine klare Ansage, sonst gehe der Sprit in der Luft aus – aber die Bodenbeschaffenheit schien mir nicht sicher genug. Schließlich entdeckte ich Steinmarkierungen, die auf eine alte Landepiste hindeuteten, gerade als 2 Militärfahrzeuge diese Strecke abfuhren. Man hatte unsere Suche von Bordj Mokthar aus beobachtet und wollte uns die Piste zeigen. Die Landung ging glatt und alle waren froh, dem fliegenden Molotow-Cocktail entronnen zu sein. Nur der Propeller sah nicht mehr so gut aus – die kleinen Steinchen auf der Serir-Oberfläche hatten daumennagelgroße Stücke herausgeschlagen.

Suchflug Verschollen in der Sahara Tamanrasset Flughafen
Letzte Kontrollen auf dem Flughafen Tamanrasset 22.3.1982

Die Begrüßung durch die algerischen Militärs war sehr freundlich und man bot uns jede Hilfe an! Aus den Grenzbüchern der Gendarmerie durften wir uns wichtige Daten notieren – die noch interessanteren Bücher der Adouana blieben uns trotz verbaler Hilfe des Militärs verschlossen. Kanister abladen und zurück nach Tamanrasset, die nächste Ladung Sprit holen. Der Start war ein bisschen spektakulär – um den Propeller so weit wie möglich vom Boden wegzubekommen, drückte Helmut das Heck sofort nach unten und das Bugrad in die Höhe. Hat geklappt!

Mit dem Taxi fuhren wir in Tam zur Quelle Source Chapuis, dem dortigen Campingplatz, der durch seine saubere Quelle für Afrikareiseverhältnisse perfekt ausgestattet war. Dort erhofften und erhielten wir weitere Kanister für unser geplantes Benzindepot.
Nach der Übernachtung im Tahat brachte uns das Taxi zum Flugplatz – volltanken. 270 Liter in die Tanks und 100 Liter in die Kanister. Diese 60 Liter weniger sorgten für einen zügigen und entspannten Start.

Nach 5 Stunden Suchen aus 600m Höhe entdeckte ich aus meinem Fenster eine winzige Struktur, die nicht nach Natur aussah. Helmut und Fritz versuchten meiner Beschreibung folgend, den Fleck wieder zuentdecken aber erst nach 15 Minuten hatten wir den Punkt wieder neben uns. Es war ein roter Toyota BJ42 – wir hatten das Fahrzeug entdeckt. Diese Neuigkeit wurde sofort nach Deutschland gefunkt.

Suchflug Verschollen in der Sahara - Toyota gefunden
In diesem Dünengürtel zwischen Algerien und Mali haben wir den Toyota BJ42 entdeckt. 23.3.1982
Suchflug Verschollen in der Sahara Der Fundort an der Grenze zwischen Mail und Algerien
Der rote Kreis zeigt den versteckten Toyota BJ42. 1982

Der Originalfunkverkehr (Eine Funkverbindung war nur während des Fluges möglich!) zu Dornier kann hier angehört werden:

Helmut und Fritz versuchten die Position in der Karte festzustellen – das war  v o r  Satellitennavigation – um später wieder zurückkehren zu können. Man einigte sich auf N 21° 5′ 1″ / E 1°1′ 0″

Wir flogen zu unserem Depot zurück, Horst und ich stiegen in den Geländewagen der Militärs ein und Helmut und Fritz starteten, um uns aus der Luft den Weg zu weisen. Vergeblich. Vor Einbruch der Dunkelheit haben wir die erneute Suche abbrechen müssen.

Suchflug Verschollen in der Sahara Bordj Mokhtar
Unser Tanklager und Übernachtungsplatz wenige km nördlich von Bordj Mokhtar

Wir genossen die Gastfreundschaft vom Militär und der Gendarmerie von Bord Mokthar, während sich der Zoll ( Adouana ) in jeder Hinsicht querstellte und keinerlei Informationen herausrückte oder behilflich war. Am Mittwoch, 24. März fuhren wir Richtung Süd, Helmut und Fritz starteten die erneute Suche aus der Luft. Nach weiteren 2 Stunden Suche stehen wir neben dem Toyota mit Münchner Kennzeichen.

Verschollen in der Sahara Der Toyota BJ42
So fanden wir den Toyota vor – ausgeräumt und versteckt hinter Dünen. 24.3.1982

Ohne Räder, ohne Batterie, aufgesägtes Dach, abmontiertes Dachzelt ohne Stoff, leergeräumt andere Ausrüstungsteile lagen außen herum. Einige Merkmale am Fahrzeug ließen auf einen Überfall schließen. Eine Suche in der näheren Umgebung führt zu keinem Ergebnis.

Am folgenden Freitag sollten wir 4 Räder bekommen, sodass wir den Toyota aus den Dünen nach Bordj Mokhta schleppen könnten. Bis dahin flogen wir zurück nach Tam, brachten die geliehenen Kanister zurück und holten die Fotoausrüstung aus dem Hotel ab.
Schließlich kam am Samstag ein Fahrzeug der Gendarmerie mit 4 Rädern und wir machten uns auf den Weg. In der Nähe des Fundortes traf unser Militär einen Nomaden, den er so eindringlich befragte, dass Helmut seinen Mitschnitt auf dem Diktiergerät löschen musste…

Suchflug Verschollen in der Sahara - Nachtlager
Mit einem Kanister vor dem Wind geschützt warten wir auf den Morgenkaffee.

Da der Toyota sehr gut in den Dünen versteckt worden war, ging es mit den Abschleppen nicht besonders zügig voran. Die Schaufeln waren angesagt.
An einem nur 4m kurzen Seil zeigte der Fahrer was er konnte, vor allem wie schnell er konnte. Über Dünen, Piste, Fechfech. Gesehen habe ich nichts, nur Unmengen Sand geschluckt. Angekommen in Bordj Mokhtar wurde eine Batterie gebracht – und siehe, der Toyota sprang sofort an und war fahrbereit. Damit war die Annahme, dass ein Fahrzeugdefekt Ursache war, widerlegt.

Suchflug Verschollen in der Sahara Bordj Mokhtar
Letzte Abstimmungen mit dem Militär und dann zurück nach Tamanrasset. 25.3.1982

Unsere Suchaufgabe war erfolgreich zu Ende gebracht und wir machten uns über Tamanrasset, El Golea nach Algier zur Deutschen Botschaft auf.

Suchflug Verschollen in der Sahara El Golea
Vor dem Abflug aus Tamanrasset

Das dort zur Schau gestellte Desinteresse, eine Hilfsbereitschaft, die eher das Gegenteil war, enttäuschte uns jetzt nicht mehr. Wir holten unsere Insel ab, machten uns zügig mit einem Zwischenstopp in Ajaccio auf den Weg nach München – und dachten an die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit unserer algerischen Bekannten.

Suchflug Verschollen in der Sahara
Zwischenlandung und Übernachtung in El Golea

Wenige Tage nach unserer Rückkehr wurden die Leichen des Ehepaars etwa 7km vom Fundort des Fahrzeugs gefunden, viele Ausrüstungsgegenstände und Schmuck wurden in Bordj Mokhtar gefunden und beschlagnahmt. Das Ehepaar war eindeutig einem Kapitalverbrechen zum Opfer gefallen. Inzwischen sind rund 35 Jahre vergangen, Helmut hat das Flugzeug verkauft und die PPL zurückgegeben, Fritz betreibt seine exclusive Mercedes SL Oldtimer-Werkstatt, Wallner Classic in München, Horst genießt sein Pensionärsdasein und Bernd Woick hat seine Firma an Globetrotter verkauft und widmet sich dem Reisen…

Und das Flugzeug, unsere treue, zuverlässige D-EHAT? Sie wurde nach Tanzania verkauft. Nach einem extrem starken Gewitter flog der neue Besitzer am 20. April 1995 von Pemba in Richtung Dar es Salam, als der Motor erst stotterte, dann völlig erstarb. Er konnte noch bis auf wenige hundert Meter an die Küste von Kiweni Island segeln, bevor er notwassern musste und den Strand zu Fuß erreichen konnte. Die Cessna war damit endgültig aus dem Verkehr gezogen.

Was war der Grund? Während eines Gewitters auf dem Flughafen von Pemba war der Tankdeckel nicht verschlossen gewesen und Regenwasser konnte in die Tanks eindringen.

Suchflug Verschollen in der Sahara München Riem
Wieder zurück in München Riem. 30.3.1982

Nepal Tibet 2012

Mal anders Reisen
Montevideo im Herbst 2011

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Wir – Bernd Woick und Heidrun Kohler-Woick – sitzen im Hotel London Palace in Montevideo, die Rückverschiffung unseres Duros 6×6 steht an und die Reiseideen schießen uns nur so durch den Kopf. Island, Karpaten, Skandinavien, Griechenland, Georgien…

Die Liste nahm kein Ende. Aber reisen ohne Duro? Das stand nicht zur Debatte! Bis der Vorschlag kam,  doch abwechselnd eine Reise mit dem Duro und eine Reise mit dem Flieger durchzuführen. So sei es!

Für den Sommer 2013 steht Grönland auf dem Plan und für den Herbst 2012 unsere erste Reise nach Fernost! Nepal Tibet 2012 weiterlesen

Reisebericht Bolivien mit dem Fahrzeug 2010

Dieser Bericht beschreibt die Erfahrungen mehrerer Touren mit unserem Duro 6×6 in den Jahren 2010 und 2011 von Salta/Argentinien über Villazon/Bolivien, Potosi, LaPaz, Yungas, Copacabana, Salar von Uyuni, Villazon, Salta bzw. weiter nach Peru und ist somit nicht allgemein gültig für „ganz“ Bolivien. Wir erklären Ihnen in den kommenden Abschnitten, was man bei solch einer Abenteuerreise beachten sollte, wie zum Beispiel:
Wie verläuft die Einreise mit dem Fahrzeug und wie ist der Verkehr vor Ort?
Wo wechselt man sein Geld (und in was), oder verbringt seine Nächte?
Wie kann man mit zu Hause kommunizieren?

Reisebericht Bolivien mit dem Fahrzeug 2010 weiterlesen

Info – Argentinien und Chile mit dem Fahrzeug

Das ist kein Reiseführer, sondern eine Hilfe für die Vorbereitung und eine Sammlung Tipps für Fahrer und Beifahrer. Wie alle Infos über entferntere Ziele unterliegen auch diese hier dem ständigen Wechsel und müssen selbst immer wieder neu recherchiert werden.  Die Fa. Bernd Woick GmbH übernimmt keinerlei Haftung für die Richtigkeit der hier nach eigenen Erfahrungen und nach bestem Wissen und Gewissen bis 10/2012 gemachten Angaben. Letzte Überarbeitung: Februar 2013.

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