Reisen mit dem Fahrzeug – Reisen Träumen Leben

Seit 1955 mit dem Wohnmobil auf Reisen

Reisen mit dem Fahrzeug - Goliath GD750 Wohnmobil in Séte, Südfrankreich
Unser Goliath GD750 Wohnmobil. Einkaufspause im Hafen von Sète, 1957 auf dem Wege nach Barcelona, Castelldefels. https://berndwoick.de/goliath-gd750-wohnmobil/

Seit 1955 (mit den Eltern und dem Goliath F200) – Fernreisen, meine Leidenschaft

Reisen mit dem Fahrzeug – jedes Jahr, mal 4 Monate, mal 4 Wochen, gerne auch 2x im Jahr – inzwischen mit dem Reisefahrzeug No. 10 oder 11 oder 12…
Nach und nach werden die (ur)-alten Touren veröffentlicht und die nicht ganz so alten überarbeitet. Technische und Reiseinfos kommen hinzu. …
Und…. ich bin dran… …meistens.

Über den Autor:
Geboren in Berlin-Lichtenrade, gerade noch in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Durch freiwillige und entlohnte Kinderarbeit in der Elektromaschinenbauerwerkstatt meines Vaters bin ich früh mit Autos und Elektrotechnik in Berührung gekommen. Das im wahrsten Sinne des Wortes.
Nach allerlei Umzügen meiner Eltern und allerlei Schulen, abgeschlossener Lehre als Maschinenschlosser, Heirat mit meiner lieben Heidrun, abgeschlossenem Maschinenbau-Studium mit Schwerpunkt Kraftfahrzeugtechnik, anschliessendem abgeschlossenen Studium Maschinenbau mit Schwerpunkt Energiesysteme wurde 1982 der „Allrad- und Expeditionssservice“ in Stuttgart-Degerloch und das „Ingenieurbüro für mobile Technik“ gegründet.
Aus dem Allradservice wurde 1986 das Handelsunternehmen Bernd Woick GmbH, dazu kam später die Printproduktion und E-Commerce Firma, die TravelArt GmbH. 2014 haben wir (Heidrun und ich) das Unternehmen an Globetrotter verkauft – aber das ist ja nichts Neues. Das Ingenieurbüro lief unabhängig weiter.

Da kommt mir gerade der Gedanke, doch einen Beitrag mit den im Laufe der Jahre entwickelten, teilweise patentierten, Woick-Produkten zu erstellen…

Noch etwas:
Wer „Woick“s kennt und etwas über die Vergangenheit – so ab 1800 – weiss, oder jemanden kennt, der etwas weiss…, der darf sich gerne auf meiner https://woick.berndwoick.de umsehen und berichten.
Danke.

Nur zur Information –
Auf keiner meiner Seiten und in keinem meiner Beiträge gibt es bezahlte Hinweise, Produktplazierungen oder sonstige kommerzielle Dinge. Die Beiträge sind mein Privatvergnügen! Mehr nicht.

10 Gedanken zu „Reisen mit dem Fahrzeug – Reisen Träumen Leben

  • 9. Juli 2015 um 5:33
    Permalink

    Lieber Bernd,
    wir begehen im Sommer den Arctic Circle Trail und freuen uns schon sehr. Beim fertig Vorbereiten sind wir gerade auf deine Seite gestoßen. Du hast nicht zufällig deine GarminCustomMaps noch gespeichert und würdest sie uns zur Verfügung stellen? Ich dachte, ich frage lieber zuerst mal nach, bevor ich mich ans Einscannen mache :).
    Lg Sarah

    Antworten
    • 9. Juli 2015 um 7:19
      Permalink

      Neuhausen, Donnerstag den 9. Juli 2015

      Hallo Sarah,
      ich hoffe, Du meinst mit „Sommer“ nicht den Zeitraum v o r der ersten Frostnacht! Für diesen Fall solltet ihr genügend Mückenmittel dabei haben.
      Du erhältst per Mail einen Link für WeTransfer. Die .kmz Dateien liessen sich bei mir aber nicht alle Drei sauber installieren, daher 2 Versionen. Aber einen Versuch ist es wert. Ansonsten gibt es die 3 Original-Topos auch mit der App von Avenza in Superqualität. Kostet aber.
      Inzwischen benutze ich nur noch auf dem iPhone „Pocket Earth“ mit den OSM Karten. Der Stromverbrauch ist im Flugmodus geringer als mit meinem Oregon 650 und die Bedienbarkeit um ein Vielfaches besser. Bisher habe ich keine Funktion gefunden, die bei PE fehlt. Mit der wasserdichten Hülle von Lifeproof (30g) habe ich eine Alternative, die einfach besser ist.
      Viel Spaß, Bernd

      Antworten
      • 1. Dezember 2016 um 17:52
        Permalink

        Lieber Herr Woick,

        als langjähriger Globedriver, Woick-Kunde und
        Mitarbeiter der Fa. Globetrotter habe ich eine große Bitte an Sie.

        Meine Familie und ich überlegen gerade intensiv, ob wir uns einen gebrauchten
        Duro 2 als Reisemobil anschaffen sollen.

        Wir bräuchten ungeschönte Aussagen über dieses Basisfahrzeug.
        Da Sie diesbezüglich als Referenz gelten dürften, wären uns kurz gefasste Informationen
        bzw. Meinungen eine grosse Hilfe.

        Geplantes Fahrzeug:
        Duro 2 : Cummins 5,9 ltr. Maschine und Allison 5 Gang Automat
        vom englischen Militär. Die 3. Achse soll ausgebaut werden, weil Zuladung nicht benötigt wird.

        Das wären vorab unsere dringendsten Fragen:

        – Ich würde den Rahmen ungern einkürzen wollen, wegen geplantem langem Koffer.
        Ihre Einschätzung bezüglich hinterem Rampenwinkel bzw. Rahmen/Kofferüberhang?
        Genügen evtl. 30 Grad bei schonendem 4×4 Wohnmobilismus? Oder setzt man dann regelmässig mit
        dem Koffer auf? Es wird ja kein Trialfahrzeug…

        – Betriebskosten, Wartungs und Ersatzteilkosten (evtl. Erfahrungswert pro Jahr bei langjähriger Laufzeit),
        Versicherung/Steuer? Wären die Kosten vergleichbar mit einem LKW (7,5t) oder exorbitant teurer weil das
        Fahrzeug so exotisch ist?

        – Ist die Ersatzteilversorgung so schwierig wie sie sich anfühlt? (Möglichkeiten in Deutschland?)
        Kennen Sie vielleicht die Fa. ESB (Hr. Bauer)? Ist das evtl. eine verlässliche Teile/Service Quelle?
        Alternative Ersatzteilversorgung über Mowag/Bucher direkt? Oder? Wer verkauft sonst Ersatzteile?

        – Reale Durchschnitts Verbrauchswerte auf Teer? Sind 20 ltr. Verbrauch möglich oder landet man eher bei 30 ltr.?
        Andere Möglichkeiten der Drehzahlsenkung? Getriebeübersetzung ändern?
        Andere Reifengrössen als 335/80 R20?

        – Gibt es weitere Punkte das Fahrzeug nicht zu kaufen??
        Es wäre halt genau die Grösse zwischen Transporter und LKW die uns so gut gefällt.

        Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Mühe und hoffe auf Ihre Antwort. Wenn Sie möchten, könnten wir auch gerne kurz telefonieren.

        Viele Grüsse aus München

        Ralf Armsen
        0171 2828166

        Antworten
  • 12. Februar 2017 um 18:42
    Permalink

    Hallo Bernd, wir werden den ACT im August mit unseren Freunden laufen. Derzeit saugen wir alle Infomationen und Blogs auf. Wir dachten wir müssten kaum Ausrüstung kaufen, aber der ACT ist für uns ein großes Abenteuer und eher kein Spaziergang. Wir haben also neben den beiden Oregon zu ersten Mal einen Kompass und Karten gekauft und über derzeit die Anwendung. Spannend. Ich habe geleben du hast die drei Karten eingescannt und ins Garmin geladen. Faszinierend. Wäre es möglich und die Karten zur Verfügung zu stellen? Das wäre echt toll.
    Oder hast du für mich eine Hilfe wie der Schritt zwischen Scan und Gramin funktioniert? Ich arbeite beruflich schon mal mit einem GIS. Für meine Heimat Köln konnte ich Karten und Bilder ins GIS laden und mit Passpunkten den Raumbezug herstellen. Aber in Grünland…???? Aber vielleicht denke ich viel zu kompliziert?
    Viele Grüße Yvonne

    Antworten
  • 10. März 2017 um 20:20
    Permalink

    Der Einzige dem ich zutraue ein würdies Fahrzeug zu gestalten verkauft sein Auto. 1985 hab ich in Sillenbuch (?) meine Ausstattung für Nordafrika samt Fährbuchung erledigt. Da stand ein Hänger rum und ich hab ein paar Euroschecks deponiert .
    Lang her
    Alles Gute!
    Hansjörg Bay
    .

    Antworten
  • 17. Dezember 2017 um 14:21
    Permalink

    Guten Tag Herr Woick,
    Ich habe vor Jahren in einem Ihrer Kataloge geblättert, und zahlreiche Anregungen für den Ausbau und Betrieb meines Kleinbusses als Womo erhalten.
    Jetzt besitzen wir einen Renault Traffic, der zur Umrüstung bereitsteht. Da wir den Wagen möglichst ohne festen Stellplatz nutzen, währe Ihr Katalog von damals eine grosse Hilfe.

    Viele Grüsse
    Jürgen Höft

    Antworten
    • 21. März 2018 um 17:14
      Permalink

      Hallo Herr Höft,
      ich hatte ihnen den letzten Woick-Katalog als PDF zugemailt. Haben Sie ihn erhalten?

      Mit freundlichen Grüßen

      Bernd Woick

      Antworten
  • 31. März 2018 um 9:03
    Permalink

    Hallo,

    bin jetzt schon länger auf der Sucher nach einer Schweiß Elektrode die auch für 24 Volt geeignet ist. Könnten Sie mir da ein Tipp geben. War im Katalog (den ich leider nicht mehr habe) auf Seite 377 verzeichnet. Außerdem könnte ich auch den letzten Katalog nochmals brauchen, weil dort schon einige gute Tipps verzeichnet sind. Die man bei Globetrotter nicht so bekommt.

    mfg

    Antworten

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Lithium-Batterien
Sie sind in aller Munde, diese Lithiumbatterien (bzw. -akkus oder genauer -akkumulatorenbatterien…) und werden rundherum empfohlen, da sie leichter als AGM-Batterien sind, bzw. eine höhere Kapazität aufweisen.
Der Elektrolyt ist unbrennbar und Kobalt wird nicht benötigt – somit sind die bekanntesten Nachteile der Lithium-Batterie ausgeräumt.
Für den Einsatz in Fernreisefahrzeugen, die also den „ADAC-Serviceraum“ hinter sich lassen wollen, gelten weitere Kriterien, die die Lithium-Akkus nicht erfüllen können.

Redundanz
Es ist sinnvoll, dass alle im Fahrzeug verbauten Akkus – also Starter- und Wohnraumbatterien – von gleicher Technik und möglichst identischer und genormter Grösse sind.
Das erlaubt den beliebigen Austausch untereinander, falls eine defekt ist oder auch nur schwächelt. Auch sind Batterien auf Bleibasis weltweit verfügbar und im Notfall kann auch auf eine gebrauchte xy-Batterie vor Ort zurückgegriffen werden. 
Beim Austausch von gleichartigen Batterien muss nicht auf die Einstellungen der Laderegler geachtet werden – wenn diese überhaupt einstellbar sind.

Selbststarthilfe
Hat man gleiche Batterietypen verbaut, lässt sich eine primitive aber wirkungsvolle Selbststarthilfe realisieren: Ein z.B. 25qmm Verbindungskabel von der Wohnraumbatterie (oder dem Batterieblock aus mehreren parallelgeschalteten Batterien) zur Starterbatterie mit zwischengeschaltetem „Nato-Knochen“. Springt also der Motor nicht mehr an, werden alle Batterien mit dem Natoknochen zusammengeschaltet. Der Ausgleichsstrom ist vertretbar, sicherheitsbewusste Gemüter werden noch eine Sicherung (z.B. 100A) einsetzen. Nach einigen Minuten warten, kann der Motor gestartet werden.
Ist ein Lade-Booster montiert, muss die Batterieverbindung vor dem Startversuch wieder geöffnet werden, da der Booster noch kurzgeschlossen ist!! 
Ebenso kann man mit dem Generator/Lichtmaschine auch die Wohnraumbatterien wieder laden, falls z.B. der Booster spinnt o.Ä.
In Verbindung mit Lithium-Batterien würde ich diese Technik, schon wegen der unterschiedlichen Spannungslage und Ladekennlinien sowie der vergleichsweise empfindlichen Batteriemanagement-Systeme der einzelnen Zellen nicht verwenden.

Lebensdauer und Preis…
Diese Technik verwenden wir seit Jahrzehnten erfolgreich. Der 4er-Block AGM hat in unserem Duro 7 Jahre problemlos und ohne spürbaren Leistungsverlust überdauert, incl. mehreren 6-monatigen Standzeiten ohne Zwischenladung! bei abgeklemmten Batterien. (Ein vorher verwendeter 4er-Block aus Gel-Batterien war nach 2 Jahren nicht mehr winterstartfähig.)
Erst der 2-wöchige Besuch in einer LKW-Werkstatt zur Überprüfung der Fahrzeugklimaanlage hat zur Tiefstentladung der AGM geführt, weil…… 
Danach musste der komplette Satz erneuert werden.
Setze ich nach unseren Erfahrungen Kaufpreis und Lebensdauer in Relation, würde ich mir lieber alle 7 bis 8 Jahre einen neuen Satz AGM kaufen, anstelle der Lithium-Batterie.

Kapazität
Die Kapazitätsangaben der Batterien beziehen sich immer auf einen Entnahmestrom von 1/20 der Angabe in Ah bei 20°C Umgebungstemperatur, entsprechend C20. Also bei einer 100Ah Batterie sind das 5A. Läuft jetzt der Haarfön oder der Kaffeevollautomat mit 100A bei 12V steht nur noch ein Bruchteil der Nennkapazität zur Verfügung! Gleiches gilt für „kalte“ Batterien.
Höhere Entladeströme und Entnahmen über 50% der angegebenen Kapazität vermindern die Lebensdauer auch von LiFePo-Batterien. Allerdings kann man diese eher um ca. 75% gefahrlos entladen. Die Angaben darüber weisen aber in der technischen Literatur starke Abweichungen auf und sind für uns Endverbraucher kaum zu überprüfen. Also Vorsicht.

Masse
Unbestritten sind die AGMs mehr als doppelt so schwer. Nun muss jeder für sich festlegen, ob bei 3,5 oder mehr Tonnen Fahrzeugmasse die ein- oder zweimal 20kg Mehrmasse entscheidend sind.
Beispiel: LiFePo 12,8V 100Ah 12,5kg Abmessungen 345 x 172 x h208 mm
Beispiel: Varta LAD115Ah 32kg Abmessungen 328 x 172 x h234 mm

Jetzt bitte viel Spass beim Nachrechnen und Nachdenken.

Diebstahlschutz durch GPS Tracking

Für ein Fernreisefahrzeug empfiehlt sich eine automatische GPS-Verfolgung – falls das Fahrzeug gestohlen wurde – die auch weltweit und zukunftsicher funktioniert und bezahlbar ist!
Die erste – bezahlbare – Wahl sind mobilfunkbasierte Systeme. SMS, Edge, 3G, 4G usw. stehen als Datenübertragungsformate zur Verfügung. Da die Frequenzbänder immer mehr belegt werden, darf man davon ausgehen, dass Edge und 3G demnächst  „frei“, also abgeschaltet werden. 4G und das neueste 5G sind weltweit nicht sonderlich verbreitet, sodass das „alte“ SMS-Protokoll wohl langfristig die beste Wahl ist.
Die Fa. Thitronic GmbH aus Eckernförde bietet hierfür den ProFinder an, der Zigarettenschachtel klein incl. SIM-Karte und Telekom Sondervertrag für ca. 300€ geliefert wird. Der Vertrag schlägt mit ca. 1 bis 2€/mtl. zu Buche, dazu die SMS bei Abfragen oder automatischer Benachrichtigung.

Profinder GPS-Tracker mit Antenne und WAGO-Klemmen mit 2 Schottky-Dioden

Mit einer SMS ruft man die Batteriespannungen und anderes ab und erhält dazu einen Google-Maps-Link mit der Position und Geschwindigkeit der Fahrzeugs, ebenfalls per SMS. Datendienste sind nicht erforderlich!
Hat man Geo Fence aktiviert, meldet sich das Fahrzeug per SMS mit Standort und Geschwindigkeit nach einer Standortänderung von ca 1 km.
Der Ruheverbrauch beträgt ca. 10 Wh/Tag. Eine Wohnraumbatterie mit 900Wh Nutzkapazität kann den Betrieb also knapp 1/4 Jahr aufrechterhalten. Bei längeren Standzeiten empfiehlt sich eine Solaranlage.

Möchte man verhindern, dass das System durch Ausbau der Batterien und Diebstahl per Tieflader deaktiviert wird, kommt man um den versteckten Einbau einer kleinen Pufferbatterie nicht umhin! Das einfache, nachvollziehbare Schaltschema findet ihr hier als PDF-Download. 

Schaltschema Pro-Finder

Tipps für die Umbereifung

Die vom Hersteller serienmässig ausgelieferte Kombination basiert auf einer genauen Abstimmung (und Abwägung) von Drehmoment, Motordrehzahl, Luftwiderstand und weiteren Parametern. Ändert man nun eine Komponente, z.B. den Abrollumfang, ändert man die Abstimmung. In der Regel mit negativen Konsequenzen.
Ideal ist es, bei der Bestellung eines Neufahrzeugs die spätere – ggfs. auch nach Garantieablauf – Traumbereifung zu berücksichtigen. Später bleibt der Weg der Untersetzungsänderung in den beiden Diffs. Beim professionellen Umbau von 4×2 auf 4×4 und Umbereifung ist die Anpassung der Untersetzung inklusive, kostenpflichtig!
Unser Sprinter 4×4 läuft mit der kürzest lieferbaren Achsuntersetung
I = 4,73. Mit der Bereifung BFG AT 285/75R16 (Abrollumfang 2.544mm) ergibt sich die identische Gesamtuntersetzung, die den Serienfahrzeugen mit 225er Bereifung zu Grunde liegt. Tachoanpassungen sind somit nicht erforderlich.
Der Kraftstoffverbrauch nimmt wegen der größeren Umrissfläche des Fahrzeugs zu.

Breitere Reifen bedingen breitere Felgen. Breitere Felgen bedingen eine andere Einpresstiefe bzw. Distanzringe.
Unsere 8 1/2 J x 16 H2 Felge hat eine ET von 62mm und stammt vermutlich vom italienischen Hersteller Gianetti Ruote srl.
Die MB Teilenummer der Felge lautet A0014014402.
Die VA ist mit einer Spurverbreiterung von 34mm, die HA von 28mm ausgerüstet. 
Der Wendekreis ist erheblich erweitert, da der Lenkeinschlag begrenzt werden musste. Das ist auch der Grund, weswegen ich von 305er Bereifung mit folglich noch grösserem Wendekreis abrate. 

Einen Link zum umfangreichen Michelin/Goodrich Reifenhandbuch findet ihr unter Technik im Beitrag „Reifen Luftdruck Sägezähne“.

Woick Sicherungsprofil für Seitz S4 Fenster

Die Kunststoffenster sind ein beliebtes „Eingangstor“ in das Reisemobil. Sie sind zwar recht robust, splittern bei Überlastung und die kleinen Kunststoffriegel halten nicht wirklich viel aus.
Ein Edelstahlprofil – biegt ein guter Schlosser oder eine Firma, die Bleche für Dachdecker fertigt – wird von unten an den Scheibenrand geklebt. Zwei Federbolzen greifen in das Innensechskant der beiden in den Fensterrahmen eingeklebte Inox-Schrauben M8 x 50. Zum Öffnen werden die Original-Fensterriegel geöffnet und dann die beiden Federbolzen nach oben gezogen – das Fenster kann geöffnet werden.
Federriegel: FM0606 mit Knopf Alu natur, Anschraubhülse und Bolzen verzinkt. Hersteller FEMA (liefert vermutlich nicht an privat…), www.fema-marbach.de/

Die Fotos zeigen die Arbeitsschritte. Die Bohrung für die Schraube muss soweit wie möglich nach aussen gelegt werde, andernfalls gibt es Ärger mit dem Rollo-Wickel!!!

Profil Edelstahl Fenstersicherung  Das ist der Downloadlink für die PDF-Profilzeichung. Die Profillänge ergibt sich aus der Breite der montierten Fenster.

Profilansicht Stirnseite
Fenstersicherung betriebsbereit. Innenansicht
Fenstersicherung betriebsbereit. Innenansicht
Profil fertig mit Aussparung für den Original Fensterverschluss
Senkung für den Schraubenkopf
Schraube verklebt und angeschliffen – Ärger mit dem Rollowickel!

 

 

 

 

Schraube korrekt verbohrt
Federriegel montiert, Sicht von unten
Beschädigung am Rollowickel durch die Schraube!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die so gesicherten Scheiben sind durch einfaches Aufhebeln kaum noch zu öffnen!
Viel Spass beim Nachbauen!

https://berndwoick.de/euro6-adblue-scr-dpf-agr-tauglich-fuer-die-fernreise/

Torcman Stromerzeuger Benzin – 12V

Diese Generatoren werden als Bausatz geliefert und basieren auf den Honda 4-Takt-Industriemotoren GX25 und GX35. Der Generatorteil mit den notwendigen Anschlüssen und Schaltern wird vormontiert geliefert und muss dann zusammengebaut werden. Etwas handwerkliches Geschick und Werkzeug ist erforderlich.
Optional gibt es eine Ladestrom und Ah-Anzeige und einen Drehzahlsteller.
Den Honda-Motor muss man separat erwerben (GX25 ca. 250€), Passendes Generator-Set ca. 350€.
Der betriebsfertige Generator hat eine Masse von 5,1kg. Die Abmessungen mit meiner flachen Alu-Bodenplatte und niedriger gebogenem Generatorgehäuse: ca. 230 x 220 x h260mm. Ohne Änderungen sind die Abmessungen wie folgt: 230 x 220 x 285mm.

Die Ausgangsleistung steht an der 12V Buchse ungeregelt – also last- und drehzahlabhängig an. 15 bis 20A können als Dauer-Ladestrom angenommen werden, 25A kurzzeitig.
Ab einfachsten leitet man den Ladestrom über einen Solarregler (ab 30A), der für die notwendige Ladekurve sorgt. Die Abschaltung des Generators muss man selber vornehmen oder das optionale Kit kaufen.

Etwas leistungsstärker (ca. + 10A) und schwerer ist die Kombination mit dem Honda GX35.

Der Tankinhalt reicht für ca. 2 Stunden Betrieb

Torcman 12V 25A Benzingenerator. Masse 5,1kgTorcman Generator auf "alternativer" Bodenplatte.

 

 

 

 

 

 

Generator in Marokko, mit alternativer Bodenplatte.

  Näheres unter  http://t-gen.torcman.de

Autoclima Fresco Split 9000 Maxx

Das 12V-Standklimagerät ist ein wesentlicher Komfort- und Gesundheitsfaktor, besonders wenn man mit Hund im Sommer unterwegs ist. Die Absenkung der Temperatur ist das Eine, oft noch wichtiger ist die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit. Die von uns verbaute Anlage ist nicht mehr lieferbar, das neue Gerät hat eine deutlich höhere Kälteleistung bei fast identischen Abmessungen der einzelnen Module und vergleichbarem Energiebedarf aus der Batterie. Die Modulabmessungen:
Kompressoreinheit: 21 x 22 x 36cm
Innengerät/Verdampfer: H14 x B39 x T33cm
Kondensator mit Gebläse: H35 x B54 x T16cm
Kälteleistung: 2.600W
Stromaufnahme: 20A – 55A (240W – 660W) 
Masse: 27kg

Messung in unserem Sprinter mit der Fresko 3000.
Die Batteriekapazität sollte nicht unter 250Ah liegen, Solarmodule ab 400W sind empfehlenswert, 800W übernehmen bei voller Einstrahlung die Gesamtleistung.

www.autoclima.de

Das Datenblatt findet ihr hier:

Fresco 9000 Split

TipTop Auswuchtgranulat Equal

Ermöglicht das Auswuchten der Räder während der ersten Radumdrehungen. Nachwuchten oder Gewichte entfallen. Wir haben das für PKW-Räder wie für 285/75R16 A/T und 235/80R20 auf über 100.000km verwendet und sind damit sehr zufrieden.
Ein Beutel der Grösse „D“ kostet unter 10€. 
Durch Anklicken der beiden Downloadlinks erhaltet ihr die Reifengrössentabelle und die Kompatibilitätserklärung für die neuen Reifendruckkontrollsysteme als PDF.

Equal Auswuchtpulver Grössentabelle Kompatibilität Equal und RDKS

 

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