Arctic Circle Trail ACT 2013

Arctic Circle Trail – ganz schön einsam

00478 3-kangerlussuaqflughafenschild

Fernwanderwege gibt es viele, Gründe diesen oder jenen zu gehen noch viel mehr.
Der Zeitrahmen von gut zwei Wochen, das Erleben neuer Landschaften, die Flucht vor Hektik und Stress, das Besinnen auf das Wesentliche, die Einsamkeit, das Aufsichalleinegestelltsein, um nur einige zu nennen, bildeten den Rahmen unserer Wahl. Weiterlesen

180km Trekking in Grönland – Teil 4 Resümee

Gut oder schlecht – notwendig oder nutzlos?

Nach genau 160km (von Kelly Ville Forschungsstation bis Sisimiut Vanderhjem) teilweise sehr schwieriger Wegstrecke bei meistens sonnigem aber kaltem Wetter (nach 2 Monaten ohne Regen mit weniger Sumpf und vorangegangenen Frostnächten fast ohne Mücken) können wir ein abschließendes Fazit über die ausgewählte Ausrüstung ziehen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zu anderen Jahreszeiten bzw. Wetterbedingungen völlig andere Ausrüstung auszuwählen und zu bewerten wäre!
Unsere Rucksäcke haben wir „endgepackt“ in Kangerlussuaq gewogen: 22kg und 23kg. Weiterlesen

180km Trekking in Grönland – Teil 3

In Teil 1 der Ausrüstungsübersicht haben wir die Bekleidung und das Schuhwerk genauer unter die Lupe genommen.

Teil 2 befasste sich mit dem Equipment und der Verpflegung für den Arctic Circle Trail.

Der vorliegende Teil 3 geht nun auf die Reiseapotheke, Navigation/Kommunikation und weiteren Ausrüstungsgegentänden und schließt unsere Ausrüstungsübersicht für den Arcitc Circle Trail vorerst ab. Sobald wir die Fernwanderung heil überstanden und zurück sind werden wir ausführlich und mit Bildern berichten. Weiterlesen

180km Trekking in Grönland – Teil 2

Wir haben, basierend auf einer Tour mit 2 Personen im August, entsprechend dem zu erwartenden Klima, Vieles zusammengestellt und berechnet und wollen das nun als einen Ausrüstungsratgeber mit allgemeinen Infos, kompletter Packliste und Tipps für alle Trekking-Fans und Fernwanderweg-Geher teilen. Weiterlesen

180km Trekking in Grönland – Teil 1

Viele unserer Kunden sind trekking- und wanderbegeistert; laufen Fernwanderwege wie den Kungsleden in Nordschweden, den Jakobsweg in Spanien, den John Muir Trail in Kalifornien oder den Otter Trail in Südafrika.

Wir haben uns für den noch nicht so häufig begangenen 180km langen Arctic Circle Trail (ACT) in Grönland entschieden, der ohne Versorgungsmöglichkeiten – Wasser ausgenommen – von der Siedlung Kangerlussuaq bis zum Städtchen Sisimiut an der Davis Straße führt. Weiterlesen

Verschollen in der Sahara

Sonnenuntergang bei Bord Mokhtar

Suchflug in Algerien und Mali 1982

Anfang 1982, die Zeitungen im Süden Deutschlands, die Tagesschau berichteten, dass ein dt. Ehepaar, Mitarbeiter des Bayr. Rundfunks, in der Sahara vermisst wird. Viele Fernreisende beteiligten sich über Wochen an der Suche, verteilten Flugblätter in Oasen, in Genua und Marseille. Ergebnislos.

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Info – Bolivien mit dem Fahrzeug 2010

Dieser Bericht beschreibt die Erfahrungen mehrerer Touren mit unserem Duro 6×6 in den Jahren 2010 und 2011 von Salta/Argentinien über Villazon/Bolivien, Potosi, LaPaz, Yungas, Copacabana, Salar von Uyuni, Villazon, Salta bzw. weiter nach Peru und ist somit nicht allgemein gültig für „ganz“ Bolivien. Wir erklären Ihnen in den kommenden Abschnitten, was man bei solch einer Abenteuerreise beachten sollte, wie zum Beispiel:
Wie verläuft die Einreise mit dem Fahrzeug und wie ist der Verkehr vor Ort?
Wo wechselt man sein Geld (und in was), oder verbringt seine Nächte?
Wie kann man mit zu Hause kommunizieren?

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Info – Argentinien und Chile mit dem Fahrzeug 2007-2012

Das ist kein Reiseführer, sondern eine Hilfe für die Vorbereitung und eine Sammlung Tipps für Fahrer und Beifahrer. Wie alle Infos über entferntere Ziele unterliegen auch diese hier dem ständigen Wechsel und müssen selbst immer wieder neu recherchiert werden.  Bernd Woick übernimmt keinerlei Haftung für die Richtigkeit der hier nach eigenen Erfahrungen und nach bestem Wissen und Gewissen bis 10/2012 gemachten Angaben. Letzte Überarbeitung: März 2019.

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Nepal – Tibet 2012 Teil 4

Die letzten Tage in Nepal – Bemerkungen

 

 

Fuji
Mountain Hotel – unser Domizil in den letzten 7 Tagen (und hoffentlich auch im nächsten Herbst!). Die ausgedehnten
Frühstücksstunden und das umfangreiche Frühstück auf der „Penthouse“-Ebene mit Blick auf die Annapurna
Gipfel werden unvergessen bleiben, wie auch die netten Gespräche und
Wanderung mit Karen. Wir wünschen ihr weiterhin viel Glück und
Erfolg.

Endgültig – das Taxi zum Flughafen wartet und wir fliegen zurück
nach Kathmandu.

 

In
Kathmandu waren wir von Tashi Sherpa (Sherpa Adventure Gear) in sein
Terrace Guest House eingeladen, das direkt über seinem Store und der
Musternäherei liegt. Ein perfekter und krönender Abschluss. Dieser Tage
ist das Lichterfest, Straßen, Häuser und Gehwege – so vorhanden – sind
geschmückt mit Blumen, Malereien und Kerzen. Kathmandu leuchtet! 

Es war
der Tag der Kuh und der Mädchen (Ein Schuft, wer Böses dabei denkt) und überall wurde getanzt. Der Tag des
Hundes war gerade vorbei, nach der Kuh folgt der Tag des Ochsen und der
Jungs.

Ein
letzter Besuch im Durbar Square, Gewürze und noch einige nette
Kleinigkeiten besorgen, ein letztes Mittagessen in einem netten Reestaurant mit Dachterrasse und schönem Ausblick und ein Abschiedsfoto mit zwei sehr attraktiven
Saddhus und einer fröhlichen Heidrun.

Bis zum nächsten Jahr in Nepal !

Heidrun und Bernd

Bemerkungen 

Wir hatten das Glück zwischen der Noch-Einreisesperre bis Oktober 2012 und der Einreisesperre ab November 2012 Permits und Visa für 4 Personen für Tibet erhalten zu haben. Die obligatorische aber virtuelle 5. Person wurde plötzlich „höhenkrank“ und konnte nicht mitreisen. Natürlich musste das 5. Visum und die Gebühren bezahlt werden.
Ebenso bekamen wir das Permit für das Everest-Base-Camp.
Eine österreichische Reisegruppe durfte nicht einreisen, weil der Dalai Lama kurz zuvor in Österreich zu Besuch war.

Bei der Einreise in Lhasa wurden bei der Gepäckkontrolle alle Lonely Planet und auch unsere deutschsprachigen Reiseführer einbehalten und der Name eingetragen. Bei der Ausreise über den gleichen Ort, bekommt man die vermutlich wieder.

Angekommen in Lhasa wurden wir von unserem Fahrer und dem Guide pünktlich am Flughafen abgeholt. Wir waren – nach dem nicht so wirklich sauberen Kathmandu – total überrascht:
Der Flughafen, die Straßen bis Lhasa und Lhasa selbst vermitteln den Eindruck einer blitzsauberen Metropole! Straßenbeluchtung mit LED-Lampen und Solarmodulen, saubere Gehwege, gepflegte Straßen auch in der Altstadt. Glühbirnen haben wir keine gesehen, es werden nur Engergiesparlampen verwendet – auch in der Altstadt. Gegenwärtig werden Fernwärmeleitungen verlegt, die Ihre Energie aus geothermischen Bohrungen beziehen.

Unser Hotel war zentral gelegen und ebenfalls sehr sauber – leider unbeheizt, sodass es im Frühstückssaal bei 8 Grad doch etwas frisch wirkte. Das gute Frühstück und der warme Tee halfen dann schnell.
Wir konnten uns in Lhasa frei bewegen, benötigten aber für jede Besichtigung ein Permit, das unser Guide besorgte.
Im Potala Palast (und später auch in anderen Klöstern) fallen die vielen Uniformierten und Feuerwehrmänner (unter der roten Bekleidung ebenfalls uniformiert) auf. Einige Mönche sind eher zum Aufpassen eingesetzt und nutzten ihr Mobiltelefon sobald wir an ihnen vorbeigelaufen waren, andere murmelten Ihre Gebet nur solange man in Hör- und Sichtweite waren..
In jedem Raum sind mehrere Deckenkameras angebracht – die Überwachung durch Geräte und Personen schien uns lückenlos! Das Sicherheitsgefühl war allerdings auch sehr gut!

Der große Platz in Lhasa ist ringsum durch Polizeikontrollen mit Röntgengeräten abgesichert, es patruillieren Hundertschaften Polizei und Militär! Die Soldaten sind mit Pumpguns -Schrotflinten mit kurzem Lauf und Pistolengriff – des größten (12er) Kalibers ausgerüstet.
Auch in der Innenstadt sind die kleinen Polizeistationen im Abstand von teilweise unter 100m zu finden!
Gegenüber uns Touristen waren alle Gruppen höflich und zurückhaltend bis freundlich und auskunftgebend. 

Unsere Tour führte uns über gute Straßen nach Gyantse, Shigatse, Tingri bis zur Friedensbrücke, die die Grenze zu Nepal bildet. Auf dieser Straße gibt es im Abstand von 50 bis 150km Polizeikontrollen, die an Hand vom Fahrer mitzuführender Laufzettel die Durchschnittsgeschwindigkeit auf diesem Abschnitt ermittlen. Diese war für unsere Fahrzeuggruppe auf 30km/h festgelegt. Die Unterschreitung der errechneten Ankunftszeit ist mit ca. 1€ je Minute zu bezahlen, die Überschreitung hat großen Erklärungsaufwand seitens des Guides zur Folge, da er die Differenzen erklären und belegen muss, wo wir gewesen sind. So hatten wir beliebig viel Zeit für Fotos usw.

Das Verlassen der genehmigten Straße ist strengstens verboten!
Auch die Tibeter selbst benötigen für eine Fahrt, z.B. zu 30km entfernt wohnenden Verwandten ein Permit der Polizei!

Von Tingri aus, wollten wir das Everest-Base-Camp besuchen, aber das Militär hat wegen einer (welcher?) Aktion die Zufahrt gesperrt. Von Tingri aus hat man einen sehr guten Blick auf den Everest. Es gibt dort ein Snowleopard Guesthouse und ein Snowleopard Hotel. Das Hotel ist bei Weitem vorzuziehen!

Die Häuser an der Straße und auch weiter weg – soweit man als Tourist so sehen kann oder darf- sind einheitlich im tibetischen Stil gebaut, in sehr gutem Zustand und sauber. Ebenso ist der Eindruck der Landwirtschaft positiv, die Gerätschaften teilweise einfach aber funktionsfähig, kleine Diesel-Agrias gibt es in großer Anzahl und überall.

China investiert große Summen in die Infrastruktur, die Eisenbahnstrecke (dann durchgehend von Peking!) bis Shigatse befindet sich bereits im Endausbau.
Wir hatten den Eindruck, dass die Tibeter liebend gerne auf Vieles verzichten würden.

 

 

Nepal – Tibet 2012 Teil 3

Chillen in Pokhara

Mit dem Taxi umrundeten wir unseren Hausberg und ließen uns an der tibetischen Siedlung mit dem Jangchub Monastry absetzen. Nach kurzer Besichtigung konnten wir an der Gebetszeremonie teilnehmen. Trompeten (böswillige Menschen würden Vuvuzela sagen), alphornähnliche Blasinstrumente, Glöckchen und Gesang bildeten den akustischen Rahmen, den wir nach einiger Zeit gesättigt verließen. Die angeschlossene Teppichmanufaktur bestand leider nur aus einem Austellungsraum mit sehr schönen, kleineren Knüpfteppichen auch mit modernem Design.

Am Freitag 9.11. haben wir uns nach Sarangkot taxen lassen – mussten aber die letzten 100 Höhenmeter wegen des pistenunwilligen Taxifahrers laufen – um einen „einmalig schönen“ Blick auf die Annapurnagruppe werfen zu können. Die Sicht war leider etwas verschleiert, sodass wir der unterhalb gelegenen Abflugbasis der Gleitschirmflieger einen mehrstündigen Beobachtungsbesuch abstatteten.

In dieser Zeit sind rund hundert Gleitschirme gestartet, davon fast die Hälfte als Tandemflug. So von der Wiese aus, auf dem festen Boden sitzend, schien uns das eine sichere Sache zu sein und dem Kreischen der jüngeren Mitfliegerinnen nach zu urteilen, auch ziemlich erregend. Mhh?

Samstag früh um 5 Uhr Abfahrt ist im Urlaub schon fast als Zumutung zu betrachten. Und ohne Frühstück! Aber wir wollten den Sonnenaufgang hinter dem Annapurna von einem abseits gelegenen Aussichtspunkt genießen und dieser Zeitpunkt ließ sich einfach nicht verschieben. Oben angekommen, fiel der Sonnenaufgang sozusagen in die Wolken. Leider. Also frühstückten wir mit Karen, die den Ausflug organisierte und auch für das leibliche Wohl sorgte, erstmal ausgiebig.

D i e kann mit den Wimpern klimpern!

Von unserem vernebelten Sonnenaufgangsbeobachtungsplätzchen führte uns Karen über kleine Pfade bis zu einem der 7 Pokhara-Seen, dem Begnas See. Nach einigen Stunden bergauf und bergab gabs Dal Bath, Vegetable Rice und Kaffee aus dortigem Kleinanbau. Bei einer der vielen kleinen Päuslein entdeckten wir eine Schnaps-Destille und durften deren Hausbrand aus Hirse (Roxy) auch gleich verkosten. Da ich den Bildschirm noch lesen kann, gehen wir davon aus, dass es sich hier um Äthanol gehandelt hat.

Destille und Destillator. So ein platzsparendes Gerät würde auch noch in unseren Keller passen…

Den heutigen Sonntag werden wir sonnig abchillen.

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