Nepal – Tibet 2012 Teil 2

Von Kathmandu nach Pokhara

Unser Guide, Dennis, in Pathan Durbar Square führte uns zu (s)einem Klangschalenspezialisten, der uns die Unterschiede, Wirkungen und Anwendungen erklärte. Lutz testete sofort und erfolgreich die versprochene Wirkung auf Geist und Seele. Migräne, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen werden durch die Klangtherapie gemindert. Hoffentlich. So erstanden wir jeweils eines dieser fluggepäckunfreundlichen Therapiemittel, deren Verwendung als Obstschale sich von selbst verbietet.

Dennis zeigte uns auch eine Tankha-Malschule, die, wie könnte es anders sein, ihre eigenen und andere Werke auch gleich verkauft. Fachmännisch begutachteten wir die zwischen A4 und A3 großen Bilder mit dem Fadenzähler, verglichen die Gesichtszüge der Minibuddhas. Alle Gesichter nahezu gleich. Aber an der Wand hing ein Tankha, viel zu groß! Ein Meter hoch. Jedes Gesicht zeigte Ausdruck, Gefühl. Traumhaft schön und leider nicht für umme. Es wurde Unser. Nur die Rolle mit dem Bild passt nicht in unser Gepäck. Vielen Dank für den Heimtransport an Barbara und Lutz!

Mittagessen mit Blick über Tempel, Trubel und Häusermeer. Es gab Momos und Mixed Vegetable Curry und Everest Bier. Danach war noch Zeit zum Shoppen – Tee, Gewürze…

Ein letztes gemeinsames Abendessen, denn am nächsten Tag gehts für Barbara und Lutz zurück an die Arbeit. Danke für die nette Reisezeit zu viert.

Buddha Stupa, ein letzter Besuch am Abend, Dinner mit Aussicht. Vorher haben wir uns noch im Tibetanischen Health Center von einer Ärztin „checken“ lassen. Die ausführliche Pulsuntersuchung zeigte unglaubliche Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, die Diagnose hatte dann auch den Kauf einer Reihe tibetischer Tees und Medikamente zur Folge. Dazu gab es Ratschläge zu Essen und Trinken. Die Ärztin reist auch regelmäßig in Deutschland zu Vorträgen und Behandlungen. Mit der Therapie fangen wir aber erst zu Hause an – und 1 Liter Tee am Tag und 2 Tabletten eine Stunde vor dem Frühstück??? Schaumer mal.

Pünktlich wurden wir vom Fuji-Hotel abgeholt und zum Busbahnhof begleitet, der so gegen 7 Uhr morgens abdieselte. Vor uns lagen über 7 Stunden Fahrt, Asphalt, Schlaglöcher, Piste und nur Kurven. Nach 2 Stunden die erste Frühstückspause mit Versorgungs- und Entsorgungsmöglichkeit, nach weiteren 2 Stunden dann 20 Minuten Lunchpause. Wir genossen den Platz im Freien und an der Sonne bei gutem, einfachem und sehr preiswertem Essen. Nach 14 Uhr errumpelte unser Bus Pokhara Main Bus Station und ein Taxi brachte uns zum Hotel Mount Fuji.

An dieser Stelle muss doch mal Klauss (oder wie bildet man den Gehnietief von Klaus?) Veranstalter, Royal Mountain Trekking, gelobt werden. Alles hat ausnahmslos und pünktlich geklappt.

Pokhara, Hotel Fuji Mount, unter Karens deutscher Leitung, einfach, mit vielen liebevollen Details – und sauber! In der Einrichtung für unsere Verhältnisse etwas spartanisch, für Nepal jedoch gut ausgestattet und mit dem Flair ihrer heimatlichen DDR – siehe Flagge im Hintergrund. Eigentlich wollte Heidrun sofort wieder abreisen, da die Matratzen im Zimmer unschlafbar hart waren. Ein Zimmerwechsel brachte dann die zwingend notwendige Abhilfe – und – zumindest langsames WiFi im Zimmer.

Frühstück gibt’s „on top“ mit unvergleichlicher Aus- und Rundumsicht. Schon bei leicht ausgedehntem Frühstück kann man die Gleitschirmflieger Solo oder Tandem am gegenüberliegenden Hang beobachten und die Ultralights machen Lust auf „Wir auch“.

Im Hintergrund das Annapurna Massiv mit dem von hier aus dominanten Gipfel des Machapuche, links davon der Gleitschirmfliegerstarthang. Wir werden das wohl mal ausprobieren müssen. Heidrun tendiert zum Tandem, mir wäre das Ultralight lieber. Mal sehen was so kommt.

Was kam?? Wolken und Dunst! Damit war die Aussicht nicht mehr so perfekt und Gleitschirm und Ultralight werden wir im nächsten Urlaub angehen.

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