180km Trekking in Grönland – Teil 2

Wir haben, basierend auf einer Tour mit 2 Personen im August, entsprechend dem zu erwartenden Klima, Vieles zusammengestellt und berechnet und wollen das nun als einen Ausrüstungsratgeber mit allgemeinen Infos, kompletter Packliste und Tipps für alle Trekking-Fans und Fernwanderweg-Geher teilen. Weiterlesen

180km Trekking in Grönland – Teil 1

Viele unserer Kunden sind trekking- und wanderbegeistert; laufen Fernwanderwege wie den Kungsleden in Nordschweden, den Jakobsweg in Spanien, den John Muir Trail in Kalifornien oder den Otter Trail in Südafrika.

Wir haben uns für den noch nicht so häufig begangenen 180km langen Arctic Circle Trail (ACT) in Grönland entschieden, der ohne Versorgungsmöglichkeiten – Wasser ausgenommen – von der Siedlung Kangerlussuaq bis zum Städtchen Sisimiut an der Davis Straße führt. Weiterlesen

Verschollen in der Sahara

Verschollen in der Sahara

Suchflug in Algerien und Mali 1982

Anfang 1982, die Zeitungen im Süden Deutschlands, die Tagesschau berichteten, dass ein dt. Ehepaar, Mitarbeiter des Bayr. Rundfunks, in der Sahara vermisst wird. Viele Fernreisende beteiligten sich über Wochen an der Suche, verteilten Flugblätter in Oasen, in Genua und Marseille. Ergebnislos.

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Info – Bolivien mit dem Fahrzeug 2010

Dieser Bericht beschreibt die Erfahrungen mehrerer Touren mit unserem Duro 6×6 in den Jahren 2010 und 2011 von Salta/Argentinien über Villazon/Bolivien, Potosi, LaPaz, Yungas, Copacabana, Salar von Uyuni, Villazon, Salta bzw. weiter nach Peru und ist somit nicht allgemein gültig für „ganz“ Bolivien. Wir erklären Ihnen in den kommenden Abschnitten, was man bei solch einer Abenteuerreise beachten sollte, wie zum Beispiel:
Wie verläuft die Einreise mit dem Fahrzeug und wie ist der Verkehr vor Ort?
Wo wechselt man sein Geld (und in was), oder verbringt seine Nächte?
Wie kann man mit zu Hause kommunizieren?

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Info – Argentinien und Chile mit dem Fahrzeug 2007-2012

Das ist kein Reiseführer, sondern eine Hilfe für die Vorbereitung und eine Sammlung Tipps für Fahrer und Beifahrer. Wie alle Infos über entferntere Ziele unterliegen auch diese hier dem ständigen Wechsel und müssen selbst immer wieder neu recherchiert werden.  Bernd Woick übernimmt keinerlei Haftung für die Richtigkeit der hier nach eigenen Erfahrungen und nach bestem Wissen und Gewissen bis 10/2012 gemachten Angaben. Letzte Überarbeitung: März 2019.

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Mit der Sonne laden – Energie mobil

Mit diesen Tabellen und Hinweisen können Sie den Leistungsbedarf Ihrer Geräte abschätzen und das richtige Solarmodul sowie den passenden Akkupack wählen. Bedenken Sie bitte, dass die Solarleistung auch abhängig vom Breitengrad, von der Umgebungstemperatur und der Bewölkung ist!

 

Die Randbedingungen

Alle Verbrauchsangaben beruhen auf Mittelwerten normaler Benutzung in Mitteleuropa nach den Daten unserer 5,4 kW CIGS-Referenzanlage südlich von Stuttgart.

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Nepal – Tibet 2012 Teil 4

Die letzten Tage in Nepal – Bemerkungen

 

 

Fuji
Mountain Hotel – unser Domizil in den letzten 7 Tagen (und hoffentlich auch im nächsten Herbst!). Die ausgedehnten
Frühstücksstunden und das umfangreiche Frühstück auf der „Penthouse“-Ebene mit Blick auf die Annapurna
Gipfel werden unvergessen bleiben, wie auch die netten Gespräche und
Wanderung mit Karen. Wir wünschen ihr weiterhin viel Glück und
Erfolg.

Endgültig – das Taxi zum Flughafen wartet und wir fliegen zurück
nach Kathmandu.

 

In
Kathmandu waren wir von Tashi Sherpa (Sherpa Adventure Gear) in sein
Terrace Guest House eingeladen, das direkt über seinem Store und der
Musternäherei liegt. Ein perfekter und krönender Abschluss. Dieser Tage
ist das Lichterfest, Straßen, Häuser und Gehwege – so vorhanden – sind
geschmückt mit Blumen, Malereien und Kerzen. Kathmandu leuchtet! 

Es war
der Tag der Kuh und der Mädchen (Ein Schuft, wer Böses dabei denkt) und überall wurde getanzt. Der Tag des
Hundes war gerade vorbei, nach der Kuh folgt der Tag des Ochsen und der
Jungs.

Ein
letzter Besuch im Durbar Square, Gewürze und noch einige nette
Kleinigkeiten besorgen, ein letztes Mittagessen in einem netten Reestaurant mit Dachterrasse und schönem Ausblick und ein Abschiedsfoto mit zwei sehr attraktiven
Saddhus und einer fröhlichen Heidrun.

Bis zum nächsten Jahr in Nepal !

Heidrun und Bernd

Bemerkungen 

Wir hatten das Glück zwischen der Noch-Einreisesperre bis Oktober 2012 und der Einreisesperre ab November 2012 Permits und Visa für 4 Personen für Tibet erhalten zu haben. Die obligatorische aber virtuelle 5. Person wurde plötzlich „höhenkrank“ und konnte nicht mitreisen. Natürlich musste das 5. Visum und die Gebühren bezahlt werden.
Ebenso bekamen wir das Permit für das Everest-Base-Camp.
Eine österreichische Reisegruppe durfte nicht einreisen, weil der Dalai Lama kurz zuvor in Österreich zu Besuch war.

Bei der Einreise in Lhasa wurden bei der Gepäckkontrolle alle Lonely Planet und auch unsere deutschsprachigen Reiseführer einbehalten und der Name eingetragen. Bei der Ausreise über den gleichen Ort, bekommt man die vermutlich wieder.

Angekommen in Lhasa wurden wir von unserem Fahrer und dem Guide pünktlich am Flughafen abgeholt. Wir waren – nach dem nicht so wirklich sauberen Kathmandu – total überrascht:
Der Flughafen, die Straßen bis Lhasa und Lhasa selbst vermitteln den Eindruck einer blitzsauberen Metropole! Straßenbeluchtung mit LED-Lampen und Solarmodulen, saubere Gehwege, gepflegte Straßen auch in der Altstadt. Glühbirnen haben wir keine gesehen, es werden nur Engergiesparlampen verwendet – auch in der Altstadt. Gegenwärtig werden Fernwärmeleitungen verlegt, die Ihre Energie aus geothermischen Bohrungen beziehen.

Unser Hotel war zentral gelegen und ebenfalls sehr sauber – leider unbeheizt, sodass es im Frühstückssaal bei 8 Grad doch etwas frisch wirkte. Das gute Frühstück und der warme Tee halfen dann schnell.
Wir konnten uns in Lhasa frei bewegen, benötigten aber für jede Besichtigung ein Permit, das unser Guide besorgte.
Im Potala Palast (und später auch in anderen Klöstern) fallen die vielen Uniformierten und Feuerwehrmänner (unter der roten Bekleidung ebenfalls uniformiert) auf. Einige Mönche sind eher zum Aufpassen eingesetzt und nutzten ihr Mobiltelefon sobald wir an ihnen vorbeigelaufen waren, andere murmelten Ihre Gebet nur solange man in Hör- und Sichtweite waren..
In jedem Raum sind mehrere Deckenkameras angebracht – die Überwachung durch Geräte und Personen schien uns lückenlos! Das Sicherheitsgefühl war allerdings auch sehr gut!

Der große Platz in Lhasa ist ringsum durch Polizeikontrollen mit Röntgengeräten abgesichert, es patruillieren Hundertschaften Polizei und Militär! Die Soldaten sind mit Pumpguns -Schrotflinten mit kurzem Lauf und Pistolengriff – des größten (12er) Kalibers ausgerüstet.
Auch in der Innenstadt sind die kleinen Polizeistationen im Abstand von teilweise unter 100m zu finden!
Gegenüber uns Touristen waren alle Gruppen höflich und zurückhaltend bis freundlich und auskunftgebend. 

Unsere Tour führte uns über gute Straßen nach Gyantse, Shigatse, Tingri bis zur Friedensbrücke, die die Grenze zu Nepal bildet. Auf dieser Straße gibt es im Abstand von 50 bis 150km Polizeikontrollen, die an Hand vom Fahrer mitzuführender Laufzettel die Durchschnittsgeschwindigkeit auf diesem Abschnitt ermittlen. Diese war für unsere Fahrzeuggruppe auf 30km/h festgelegt. Die Unterschreitung der errechneten Ankunftszeit ist mit ca. 1€ je Minute zu bezahlen, die Überschreitung hat großen Erklärungsaufwand seitens des Guides zur Folge, da er die Differenzen erklären und belegen muss, wo wir gewesen sind. So hatten wir beliebig viel Zeit für Fotos usw.

Das Verlassen der genehmigten Straße ist strengstens verboten!
Auch die Tibeter selbst benötigen für eine Fahrt, z.B. zu 30km entfernt wohnenden Verwandten ein Permit der Polizei!

Von Tingri aus, wollten wir das Everest-Base-Camp besuchen, aber das Militär hat wegen einer (welcher?) Aktion die Zufahrt gesperrt. Von Tingri aus hat man einen sehr guten Blick auf den Everest. Es gibt dort ein Snowleopard Guesthouse und ein Snowleopard Hotel. Das Hotel ist bei Weitem vorzuziehen!

Die Häuser an der Straße und auch weiter weg – soweit man als Tourist so sehen kann oder darf- sind einheitlich im tibetischen Stil gebaut, in sehr gutem Zustand und sauber. Ebenso ist der Eindruck der Landwirtschaft positiv, die Gerätschaften teilweise einfach aber funktionsfähig, kleine Diesel-Agrias gibt es in großer Anzahl und überall.

China investiert große Summen in die Infrastruktur, die Eisenbahnstrecke (dann durchgehend von Peking!) bis Shigatse befindet sich bereits im Endausbau.
Wir hatten den Eindruck, dass die Tibeter liebend gerne auf Vieles verzichten würden.

 

 

Nepal – Tibet 2012 Teil 3

Chillen in Pokhara

Mit dem Taxi umrundeten wir unseren Hausberg und ließen uns an der tibetischen Siedlung mit dem Jangchub Monastry absetzen. Nach kurzer Besichtigung konnten wir an der Gebetszeremonie teilnehmen. Trompeten (böswillige Menschen würden Vuvuzela sagen), alphornähnliche Blasinstrumente, Glöckchen und Gesang bildeten den akustischen Rahmen, den wir nach einiger Zeit gesättigt verließen. Die angeschlossene Teppichmanufaktur bestand leider nur aus einem Austellungsraum mit sehr schönen, kleineren Knüpfteppichen auch mit modernem Design.

Am Freitag 9.11. haben wir uns nach Sarangkot taxen lassen – mussten aber die letzten 100 Höhenmeter wegen des pistenunwilligen Taxifahrers laufen – um einen „einmalig schönen“ Blick auf die Annapurnagruppe werfen zu können. Die Sicht war leider etwas verschleiert, sodass wir der unterhalb gelegenen Abflugbasis der Gleitschirmflieger einen mehrstündigen Beobachtungsbesuch abstatteten.

In dieser Zeit sind rund hundert Gleitschirme gestartet, davon fast die Hälfte als Tandemflug. So von der Wiese aus, auf dem festen Boden sitzend, schien uns das eine sichere Sache zu sein und dem Kreischen der jüngeren Mitfliegerinnen nach zu urteilen, auch ziemlich erregend. Mhh?

Samstag früh um 5 Uhr Abfahrt ist im Urlaub schon fast als Zumutung zu betrachten. Und ohne Frühstück! Aber wir wollten den Sonnenaufgang hinter dem Annapurna von einem abseits gelegenen Aussichtspunkt genießen und dieser Zeitpunkt ließ sich einfach nicht verschieben. Oben angekommen, fiel der Sonnenaufgang sozusagen in die Wolken. Leider. Also frühstückten wir mit Karen, die den Ausflug organisierte und auch für das leibliche Wohl sorgte, erstmal ausgiebig.

D i e kann mit den Wimpern klimpern!

Von unserem vernebelten Sonnenaufgangsbeobachtungsplätzchen führte uns Karen über kleine Pfade bis zu einem der 7 Pokhara-Seen, dem Begnas See. Nach einigen Stunden bergauf und bergab gabs Dal Bath, Vegetable Rice und Kaffee aus dortigem Kleinanbau. Bei einer der vielen kleinen Päuslein entdeckten wir eine Schnaps-Destille und durften deren Hausbrand aus Hirse (Roxy) auch gleich verkosten. Da ich den Bildschirm noch lesen kann, gehen wir davon aus, dass es sich hier um Äthanol gehandelt hat.

Destille und Destillator. So ein platzsparendes Gerät würde auch noch in unseren Keller passen…

Den heutigen Sonntag werden wir sonnig abchillen.

Nepal – Tibet 2012 Teil 2

Von Kathmandu nach Pokhara

Unser Guide, Dennis, in Pathan Durbar Square führte uns zu (s)einem Klangschalenspezialisten, der uns die Unterschiede, Wirkungen und Anwendungen erklärte. Lutz testete sofort und erfolgreich die versprochene Wirkung auf Geist und Seele. Migräne, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen werden durch die Klangtherapie gemindert. Hoffentlich. So erstanden wir jeweils eines dieser fluggepäckunfreundlichen Therapiemittel, deren Verwendung als Obstschale sich von selbst verbietet.

Dennis zeigte uns auch eine Tankha-Malschule, die, wie könnte es anders sein, ihre eigenen und andere Werke auch gleich verkauft. Fachmännisch begutachteten wir die zwischen A4 und A3 großen Bilder mit dem Fadenzähler, verglichen die Gesichtszüge der Minibuddhas. Alle Gesichter nahezu gleich. Aber an der Wand hing ein Tankha, viel zu groß! Ein Meter hoch. Jedes Gesicht zeigte Ausdruck, Gefühl. Traumhaft schön und leider nicht für umme. Es wurde Unser. Nur die Rolle mit dem Bild passt nicht in unser Gepäck. Vielen Dank für den Heimtransport an Barbara und Lutz!

Mittagessen mit Blick über Tempel, Trubel und Häusermeer. Es gab Momos und Mixed Vegetable Curry und Everest Bier. Danach war noch Zeit zum Shoppen – Tee, Gewürze…

Ein letztes gemeinsames Abendessen, denn am nächsten Tag gehts für Barbara und Lutz zurück an die Arbeit. Danke für die nette Reisezeit zu viert.

Buddha Stupa, ein letzter Besuch am Abend, Dinner mit Aussicht. Vorher haben wir uns noch im Tibetanischen Health Center von einer Ärztin „checken“ lassen. Die ausführliche Pulsuntersuchung zeigte unglaubliche Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, die Diagnose hatte dann auch den Kauf einer Reihe tibetischer Tees und Medikamente zur Folge. Dazu gab es Ratschläge zu Essen und Trinken. Die Ärztin reist auch regelmäßig in Deutschland zu Vorträgen und Behandlungen. Mit der Therapie fangen wir aber erst zu Hause an – und 1 Liter Tee am Tag und 2 Tabletten eine Stunde vor dem Frühstück??? Schaumer mal.

Pünktlich wurden wir vom Fuji-Hotel abgeholt und zum Busbahnhof begleitet, der so gegen 7 Uhr morgens abdieselte. Vor uns lagen über 7 Stunden Fahrt, Asphalt, Schlaglöcher, Piste und nur Kurven. Nach 2 Stunden die erste Frühstückspause mit Versorgungs- und Entsorgungsmöglichkeit, nach weiteren 2 Stunden dann 20 Minuten Lunchpause. Wir genossen den Platz im Freien und an der Sonne bei gutem, einfachem und sehr preiswertem Essen. Nach 14 Uhr errumpelte unser Bus Pokhara Main Bus Station und ein Taxi brachte uns zum Hotel Mount Fuji.

An dieser Stelle muss doch mal Klauss (oder wie bildet man den Gehnietief von Klaus?) Veranstalter, Royal Mountain Trekking, gelobt werden. Alles hat ausnahmslos und pünktlich geklappt.

Pokhara, Hotel Fuji Mount, unter Karens deutscher Leitung, einfach, mit vielen liebevollen Details – und sauber! In der Einrichtung für unsere Verhältnisse etwas spartanisch, für Nepal jedoch gut ausgestattet und mit dem Flair ihrer heimatlichen DDR – siehe Flagge im Hintergrund. Eigentlich wollte Heidrun sofort wieder abreisen, da die Matratzen im Zimmer unschlafbar hart waren. Ein Zimmerwechsel brachte dann die zwingend notwendige Abhilfe – und – zumindest langsames WiFi im Zimmer.

Frühstück gibt’s „on top“ mit unvergleichlicher Aus- und Rundumsicht. Schon bei leicht ausgedehntem Frühstück kann man die Gleitschirmflieger Solo oder Tandem am gegenüberliegenden Hang beobachten und die Ultralights machen Lust auf „Wir auch“.

Im Hintergrund das Annapurna Massiv mit dem von hier aus dominanten Gipfel des Machapuche, links davon der Gleitschirmfliegerstarthang. Wir werden das wohl mal ausprobieren müssen. Heidrun tendiert zum Tandem, mir wäre das Ultralight lieber. Mal sehen was so kommt.

Was kam?? Wolken und Dunst! Damit war die Aussicht nicht mehr so perfekt und Gleitschirm und Ultralight werden wir im nächsten Urlaub angehen.

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